Herausforderung
Der Spediteur bearbeitete 300-400 aktive Sendungen pro Tag auf europaeischen Routen. Der Kundenservice verbrachte taeglich Stunden mit der Beantwortung von "Wo ist meine Sendung?"-E-Mails. Die alte Tracking-Seite war ein langsames Web-Portal, das ueber WLAN im Lager selten funktionierte.
Loesung
Wir bauten eine installierbare PWA mit Kunden-Login. Jeder Kunde sieht nur seine eigenen Sendungen mit Live-Status, geschaetzter Ankunft und herunterladbaren Dokumenten (Zollpapiere, Rechnungen, Lieferscheine). Die PWA speichert alle Daten lokal, damit Lagerpersonal auch bei schlechter oder keiner Verbindung auf Dokumente zugreifen kann.
Offline-First-Architektur
Der Service Worker speichert Sendungsdaten und Dokumente beim ersten Aufruf. Bei Verbindungsabbruch liefert die PWA zwischengespeicherte Daten und reiht Aktionen in eine Warteschlange ein, die bei Wiederherstellung der Verbindung synchronisiert werden. Dies war kritisch fuer Lagerumgebungen mit instabilem WLAN.
Push-Benachrichtigungen
Optionale Push-Benachrichtigungen informieren Kunden, wenn sich der Sendungsstatus aendert — Zoll freigegeben, in Zustellung, zugestellt. Das machte manuelles Pruefen durch Kunden ueberfluessig.
Ergebnisse
Innerhalb von zwei Monaten hatten 72 % der aktiven Kunden die PWA installiert. Status-Anfragen per E-Mail sanken um 40 %, was den Kundenservice fuer wertvollere Aufgaben freistellte. Der Offline-Dokumentenzugriff wurde ein zentrales Verkaufsargument fuer neue Vertrage.